https://www.noz.de/lokales/georgsmarienhuette/artikel/1547796/grosser-andrang-bei-der-eroeffnung-des-haus-amare-in-gmhuette-1

Georgsmarienhütte:

Mit so einem großen Interesse hatte niemand gerechnet: Knapp tausend Besucher sind laut Einrichtungsleiterin Silke Böttjer zur Eröffnung des GMHütter Haus Amare gekommen, das viel mehr als ein normales Altenheim sein will.
Mit so einem großen Interesse hatte niemand gerechnet: Knapp tausend Besucher kamen laut Einrichtungsleiterin Silke Böttjer zur Eröffnung des GMHütter Haus Amare, das viel mehr als ein normales Altenheim sein will.
„Lebens- und Gesundheitszentrum“
Seit dem 1. August ist das Haus Amare im Georgsmarienhütter Ortsteil Kloster Oesede eröffnet – am Samstag wurde das Altenheim, das als „Lebens- und Gesundheitszentrum“ firmiert, offiziell eingeweiht. Die Besucher kamen in Scharen und nutzten das vielfältige Angebot mit Grillstation, Burger-Food-Truck, und Cocktailbar. Das Haus Amare gehört zur WH Care Holding, die ihren Sitz in Garbsen bei Hannover hat. Das neu gebaute Haus in Kloster Oesede hat 93 Einzelzimmer für eine vollstationäre Lang- und Kurzzeitpflege. Dazu kommen 27 barrierefreie Wohnungen inklusive Küche und Balkon zum Servicewohnen im sogenannten Heimathafen und schließlich die Tagespflege mit dem Namen „Ankerplatz“ für 20 Gäste.
Palliativpfleger ausgebildet
Im Gespräch mit unserer Redaktion betonte Einrichtungsleiterin Silke Böttjer, sie wolle viele Dinge anders machen als in anderen Alten- und Pflegeheimen. „Wir nehmen zum Beispiel nie mehr als zwei neue Bewohner pro Tag auf.“ Montags und freitags würden außerdem überhaupt keine Bewohner aufgenommen werden. „Freitags bekommt man oft keinen Arzt mehr, montags wird die Woche geplant, da könnte ein neuer Bewohner leicht untergehen – und das wollen wir auf keinen Fall.“

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Sämtliche Mitarbeiter im Haus Amare werden laut Böttjer außerdem als Palliativpfleger ausgebildet – die Sterbebegleitung spiele in ihrem Haus eine wichtige Rolle. „Palliativpflege heißt bei uns auch, dass wir im Notfall auch drei Nachtwachen abstellen und nicht, dass wir einfach nur die Tür offen stehen lassen.“